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Evangelische Hochschule Dresden – Studiengänge im Fokus

Headerbild: Campus der ehs

 

Heute schauen wir genauer auf die ehs und zeigen anhand eines ausgewählten Studiengangs, wie es sich an der Evangelischen Hochschule Dresden studiert. Konkret stellen wir euch den Bachelorstudiengang “Bildung und Erziehung in der Kindheit” vor.

 

 

Weiter unten auf dieser Seite findet ihr spannende und praktische Aufgabenstellungen aus dem Studiengang, die euch einen ersten Eindruck über die Themen und Fragestellungen in dem Studium geben.

 

Warum der Studiengang “Bildung und Erziehung in der Kindheit”?

 

Den AbsolventInnen des Studiengangs stehen vielfältige Berufsmöglichkeiten offen. Neben der Arbeit in Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen, sind sie auch in der Heimerziehung oder in der Wissenschaft und Forschung tätig.
Für dieses integrierte Berufsbild für die Arbeit mit Kindern und Familien ist die Förderung kindlicher Entwicklungsprozess und die Unterstützung von Eltern in ihrer Erziehungskompetenz wichtig. Darüber hinaus rückt die Erziehung und Betreuung von Kindern in das breite gesellschaftliche Interesse. Beispielsweise die Präsenz der Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Exklusion oder auch Kinderschutz unterstreichen die hohe Relevanz der Themenfelder in den gesellschaftlichen Debatten. Im Rahmen des Studiengangs “Bildung und Erziehung in der Kindheit” verknüpft die ehs die Kindheitspädagogik mit Sozialpädagogik. Der Bezug zur Praxis sowie die die Verbindung von Forschung und Lehre spielen dabei eine wesentliche Rolle. Mehr Informationen zu dem Studiengang gefällig? Dann schaut mal hier.


 

Was sagen die ehs-Studierenden?

 

Studierende des Bachelorstudiengangs “Bildung und Erziehung in der Kindheit” geben euch in dem folgenden Video einen Einblick warum soziale Studiengänge auch für Männer von Interesse sind , ob und welche Rolle der evangelische Glaube im Studienalltag spielt und welche internationalen Erfahrungen die Studierenden im Rahmen ihres Studiums an der ehs sammeln konnten …

 


 

Welche Themen werden in dem Studium behandelt?

 

Um euch einen detaillierten Einblick in das Studium “Bildung und Erziehung in der Kindheit” zu geben, hat sich die ehs ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. Folgend findet ihr zwei Arbeitspakete mit Aufgaben. Dort könnt ihr selbst entdecken, welche Themen und Aufgabenstellungen innerhalb des Studiums typisch sind. Eure Lösungen und Meinungen könnt ihr unter diesen Post in die Kommentare schreiben und damit auch mit anderen Teilnehmenden in Austausch kommen.

 

Arbeitspaket A Bildung und Geschlecht: “Kann ein Mann eine “Mama” sein?

 

Umfrage

 

Arbeitsaufgabe

 

Bitte lesen Sie die Texte „Wer ist hier die Mama?“ von Jochen König sowie „Besonderheiten väterlicher Fürsorge“ von Lieselotte Ahnert.

Diskutieren Sie in den Kommentaren unter diesem Post die folgenden Fragen:

 

 

Kann ein Mann eine „Mama“ sein?

Kann ein Vater genauso gut für sein Kind sorgen wie die Mutter?

Was bedeutet es für ein Kind, wenn der Vater die Kinderbetreuung übernimmt, dies in seinem Umfeld aber die Ausnahme darstellt?

 

 

Arbeitspaket B Bildungs- und Erziehungstheorien (2. Semester)

 

Sich mit Wolfgang Klafkis Bildungs- und Erziehungstheorie auseinander zu setzen, bedeutet immer auch die Auseinandersetzung mit Didaktik. Dabei fällt in der Rezeption Klafkis auf, dass seine komplexen Annäherungen häufig auf zwei Themen reduziert werden: zum einen das “exemplarische Lernen” und zum anderen “epochaltypische Schlüsselprobleme”. Trotz dieser unzulässigen Verkürzung, ist es unabdingbar sich mit diesen Themen auseinander zu setzen, um die Aktualität Klafkis und den Innovationsgehalt seiner Bildungs- und Erziehungstheorie angemessen würden zu können.

 

Recherchieren Sie zu diesem Zweck nach Informationen über das Verständnis Klafkis zu „epochaltypischen Schlüsselproblemen“. Nutzen Sie dazu z. B. Klafki, W. (2007). Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik (6. Auflage). Weinheim: Beltz oder als Sekundärquelle: Jank, W. & Meyer, H. (2009). Didaktische Modelle. Berlin: Cornelsen (verfügbar z. B. in der gemeinsamen Bibliothek der BA Dresden und der ehs Dresden, oder in der Slub Dresden).

Machen Sie sich danach auf die Suche – im weltweiten Netz oder auf der Straße – nach “epochaltypischen Schlüsselproblemen”, solchen, die Klafki benannt hat und solche von denen Sie denken, dass diese “Probleme” von Zukunftsbedeutung sind. Dokumentieren Sie Ihre Funde fotographisch (oder mittels Stehgreifskizze) und begründen Sie Ihre “Entscheidung”. Nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion unter diesem Post und diskutieren Sie mit anderen Teilnehmenden.

 

 

Und hier eine Beispiellösung einer ehs-Studentin zum Arbeitspaket 2:

 


 

1 Comment
  • FelicitaM

    Selbstverständlich kann ein Vater die Mutterrolle übernehmen. Das typische Rollenmodell Mutter = für emotionale Bindung und Vater = fürs Spielen zuständig basiert meiner Meinung nach nur auf Erfahrungswerten der Kinder.
    Natürlich können Väter zu Beginn nicht stillen oder tragen das Kind nicht in ihrem Bauch – aber sie können durch viel Nähe und Zeit eine ähnliche Rolle annehmen. Mütter haben es da einfach nur von Natur aus leichter.

    Ich selbst bin ohne Mutter aufgewachsen und habe sie schon vermisst, aber ich habe keine Nähe und Liebe vermisst. Deshalb – es basiert nur auf Erfahrungswerten.
    Leider habe ich die empfohlenen Texte noch nicht dazu gelesen, aber spannendes Thema. Werde mich mal die Tage dran machen.

    December 15, 2016 at 8:52 am

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